Marketing Automation & Großspenden-Fundraising: Ein Widerspruch?

Gestern hatte ich ein spannendes Gespräch mit einem Digital-Fundraising-Experten. Ich wollte wissen: Wie kann Marketing Automation und die Digitalisierung das Großspenden-Fundraising unterstützen?

Schauen Sie sich hier unser Gespräch an:

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2 Gedanken zu „Marketing Automation & Großspenden-Fundraising: Ein Widerspruch?“

  1. Lieber Jan,
    „Human to Human“ unterschreibe ich sofort. Den Rest nicht ;-) und eine Warnung muss ich einfach kurz loswerden.
    Aus meiner nunmehr ja schon wirklich etwas längeren täglichen Erfahrung im Umgang mit Großspendern kann ich immer wieder nur empfehlen, mal die Perspektive zu wechseln. Will sagen: Wie würde ich selbst reagieren, wenn ich mich heute auf der Testamentsseite einer NGO informiere und morgen eine Mail oder einen Anruf eben dieser NGO bekomme, der, zumindest implizit, darauf Bezug nimmt? Ich wäre ausgesprochen skeptisch. Vielleicht würde ich mich sogar gestalkt fühlen und diese Organisation abwählen. So sehr ich Digitalisierung auch im Major Giving begrüße, so etwas kann auch nach hinten losgehen. Großspender sind empfindlich. Ach nein, Fehler! Gregor hat recht: „Humans“ sind empfindlich! Meinst Du nicht?
    LG Uli

    1. Lieber Uli!

      Wie schön von Dir zu lesen. Lieben Dank für Deinen Kommentar, über den ich mich wirklich sehr freue. Genau das möchte ich ja: das Wissen über Möglichkeiten verbreiten und dann diskutieren, ob, wie, was, warum.

      Natürlich, ich bin da voll bei Dir: solche digitalen Automatisierungen können total nach hinten losgehen – nicht nur im Großspenden-Fundraising. Aber da könnte der „Schaden“ eben höher sein. Ganz klar. Und gleichzeitig: alle Webseiten, auf denen wir (und potenzielle Großspender) heute schon auf „OK“ klicken, wenn wir darauf hingewiesen werden, dass Cookies gesetzt und Daten gespeichert werden, machen ja genau das, was Gregor im Video berichtet. Ich bin da auch skeptisch.

      Doch andererseits: angenommen wir würden wissen, welche 100 Personen von unseren 5000 Spendern auf die Stiftungsseite geklickt haben, könnten wir doch genau diesen 100 Personen zwei, drei Monate später einen Flyer zum Thema Stiftungen schicken – und müssten diesen nicht an alle 5000 Personen schicken. Wow, wie viel Porto da alleine gespart werden würde…

      Es gibt überall Vor- und Nachteile, Dinge, die abgewogen werden müssen, u.v.m. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie die Digitalisierung weiter unsere Leben beeinflussen wird.

      LG! Jan

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