Major Giving News 10/2017 - Mittwoch, 22. November 2017

Liebe Leserin, lieber Leser!

Morgen am 23. November, ist Thanksgiving Day in den USA. Thanksgiving ist dort das wichtigste Familienfest im Jahr. Ich denke mit großer Dankbarkeit an meine engen Freundinnen und Freunde in den USA, die trotz vieler Herausforderungen im vergangenen Jahr nun diesen Festtag genießen werden – wenn auch oft mit Tränen in den Augen. Ich denke auch an die wunderschönen Thanksgiving-Feste, an denen mein Sohn und ich während unserer USA-Jahre teilhaben und uns als Teil der Familien fühlen durften. Oft versammeln sich alle Generation einer Familie, auch diejenigen, die zum Teil über alle Landesteile verstreut leben. Häufig werden auch Freundinnen und Freunde eingeladen oder aber beispielsweise in Obdachlosenunterkünften mit den Menschen dort gefeiert.

Was nun hat Thanksgiving mit Großspenden-Fundraising zu tun?

Interessant an dem Begriff „Thanksgiving“ ist, dass er sich aus „Dank“ und „geben“ bzw. „spenden“ („give“ heißt auch „spenden“ im Englischen). Dies bedeutet: auch der Dank ist ein Geschenk, eine Form von Spende.

Dass für jede Spende gedankt werden sollte, ist mittlerweile eine Binsenweisheit für Fundraiserinnen und Fundraiser jeglicher Couleur geworden. Dadurch erfahren die Spender Wertschätzung und merken zugleich, dass die Institution aufmerksam und aktiv ist.

Dank an Großspenderinnen und Großspender zum Ausdruck bringen trägt dann Früchte, wenn er echt ist und vom anderen als ehrlich empfunden wird. Gerade aufgrund der persönlichen Kontakte mit Großspendern kann eine aufgesetzte Dankbarkeit, die möglicherweise sogar vom Gegenüber als unpassend wahrgenommen wird, unter Umständen mehr Schaden verursachen als Nutzen bringen.

Über welche Geschenke freuen Sie sich am meisten? Meist sind es doch diejenigen, bei denen Sie spüren: Da hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht, wie er oder sie mir eine Freude bereiten kann.

Das Engagement von Großspenderinnen und Großspendern sollte immer maßgeschneidert gewürdigt werden – je höher der Spendenbetrag, desto individueller und persönlicher. Für wirkungsvolles Danksagen sind Ehrlichkeit und Authentizität unverzichtbar. Es gilt dabei auch, das „Prinzip der verschiedenen Orte des Dankens und der vielen Gesichter des Dankens“ einzubeziehen.

Vielleicht nehmen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, den morgigen Thanksgiving Day zum Anlass, einmal darüber nachzudenken und schriftlich festzuhalten, wofür Sie persönlich und beruflich in dem nun zur Neige gehenden Jahr dankbar sind. Denken Sie dabei auch an die Herausforderungen und schwierigen Dinge, die uns letztendlich oft weiterbringen. Auch dafür sollten wir dankbar sein. Was den Dank an einzelne Großspenderinnen und -spender angeht, so können Ihre Gedanken zum Thanksgiving Day vielleicht eine gute Basis dafür bilden, etwas ganz Individuelles und Passgenaues in Ihren Weihnachts- und Neujahrsgrüßen zu berücksichtigen. 

Wir vom Major Giving Institute schauen mit großer Dankbarkeit auf das Jahr 2017 zurück. Aus Platzgründen können wir gar nicht alle Details hier auflisten, daher nur einige wenige Punkte.

• Unser Buch „Großspenden-Fundraising“ ist erschienen.

• Das mit uns mit organisierte Symposium zum Großspenden-Fundraising war ein voller Erfolg.

• Das positive Feedback des Kurses 6 unserer Weiterbildung zum/zur „Großspenden-Fundraiser/in“ war ein wunderbares Geschenk.

Ich wünsche Ihnen Raum und Zeit für Ihre individuellen Thanksgiving-Gedanken, selbst wenn es vielleicht erst am Wochenende ist.

Herzliche Grüße, auch von Jan Uekermann, 

P.S.: Wir sind auch dankbar für die Vorfreude auf unseren nächsten Kurs der Weiterbildung zum/zur Großspenden-Fundraiser/in, der am 25. Januar 2018 in der Nähe von Zürich startet. Knapp zwei Monate vor Start beginnt bei uns so allmählich das „Kribbeln“. Es ist so spannend zu erleben, wie sich aus einzelnen spannenden Menschen dann eine dynamische Gruppe an Großspenden-Fundraiserinnen und -Fundraisern entfaltet. Noch sind einige Plätze frei.

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